(die deutsche Übersetzung folgt weiter unten) 今回のテーマは、世界に数多ある国のなかで、どうして私がドイツを留学先・そして住む国に選んだのか?です。

 

  プロフィールでも触れましたが、私は4歳から6歳までの二年間、ドイツのキールで暮らしていました。幼い私にとって、この国は寒いけれど暖かい、そんな国でした。寒いというのはもちろん気候のことです。気温が氷点下20度まで落ち込み、靴を履いても靴下を重ね履きしてもまだまだ寒いという、とんでもない寒さに、私もドイツ滞在中に見舞われました。今でも寒さのあまり泣き出してしまった記憶が鮮烈に残っています。それでも、そんななかで出会った人々や、食べ物、飲み物、家のなかや様々なイベントはとても暖かいものでした。もしかしたらとんでもない寒さのせいで際立って良い記憶になっているのかもしれませんが、寒い日に食べるアツアツのワッフルや、本当はダメだけど、親にこっそり飲ませてもらったグリューヴァイン(ホットワイン)。友達とのクリスマス会やお泊まり会、みんなで手足を暖めあった事…これらの記憶は、たぶんこれから先一生忘れないでしょう。6歳の頃の私は、ドイツが大好きでした。

  それから時がたって15年後、大学生の私は選択を迫られていました。海外留学をするか、しないかー。もっと言えばドイツに行くか行かないか。本当のことを言うと、ドイツの頃の記憶なんてほとんど忘れていたし、行って何かを成し遂げようとか、何か特別な勉強をしようとか、そんな事は一つも思いつきませんでした。(大学の専攻も社会学でしたしね^^;)日本での生活もかなり気に入っていたし、このままどこにも行かずに、就職することも考えました。一方で、このまま就職してもいいのか?ドイツに行かなかったことで、絶対に後悔しないといえるのか?という疑問は常に頭に浮かんできていました。そうやって悩むこと2年。最後は結局、悩みすぎて吹っ切れてしまったのか、「最近の若者は留学をしたがらない。これは如何わしいことだ!」みたいな、わりとよくあるどうでもいい新聞記事に背中をおされる形で、留学を決意したのでした。(あまのじゃくな人間なので、「じゃあ行ってやるよ!」って気持ちになったんです笑)

  そんなこんなで留学の為の試験にも無事受かり、留学が決定した私は、2つの目標をたてました。一つは、自分が育った場所をもう一度見てくること。自分の記憶と実際の場所にはどんなギャップがあるのか、その場所は自分の人生にどんな影響を与えたのか。それを一年間かけて、記憶をたどりながらゆっくり見てこよう、感じてこようと思ったのです。もう一つは、自分や自分の国が、ドイツの人たちからどんな風に見られているのか、どういう風に受け取られているのか。それを実際に行ってみて、暮らして感じてくることでした。

  すみません、かなり長くなってしまいましたね(^^; この続きは、また次の記事で書こうかと思います。それではまた、次の記事で(^-^)/


Diesmal möchte ich darüber schreiben, warum ich von allen Ländern der Welt ausgerechnet in Deutschland gelandet bin. 

Wie ich schon kurz in meinem Profil geschrieben habe, habe ich im Alter von vier bis sechs in Kiel gelebt. Als ich klein war, war dieses Land für mich eiskalt, aber zugleich auch warm. Mit eiskalt meine ich tatsächlich das Klima. Die Temperatur fiel bis 20 Grad unter den Gefrierpunkt, klirrende Kälte, die ich trotz dicken Schuhen und mehrfach übereinander geschichteten Socken noch schmerzlich spürte. Tatsächlich erinnere ich mich bis heute daran, dass ich damals vor Kälte weinen musste.

Doch inmitten all dieser Kälte gab es warme Dinge, wie die Menschen, die ich traf, Essen und Trinken, das mollige Innere von Häusern und verschiedene Feste und Ereignisse. Vielleicht liegt es ja nur daran, dass die Eiseskälte meine Sinne geschärft hat, aber die heißen Waffeln, das eigentlich verbotene Schlückchen Glühwein und Weihnachtsfeiern oder Übernachtungen bei Freunden werde ich vielleicht mein Leben lang nicht vergessen. Mit sechs Jahren fand ich Deutschland toll!

15 Jahre später an der Uni musste ich eine Entscheidung treffen. Sollte ich ein Austauschstudium machen, oder nicht. Oder genauer: Sollte ich nach Deutschland gehen, oder nicht.

Um ehrlich zu sein hatte ich nicht viele Erinnerungen an Deutschland und dachte auch nicht, dass ich mich durch einen Besuch irgendwie weiterentwickeln oder etwas besonderes lernen würde (außerdem war mein Hauptfach Soziologie…). Ich mochte das Leben in Japan und hätte mir auch vorstellen können auf Arbeitssuche zu gehen. Andererseits ging mir die Frage durch den Kopf, ob ich es nicht bereuen würde, ohne Austauschstudium zu arbeiten. So überlegte ich zwei Jahre hin und her. Als ich es satt hatte nachzudenken, nahm ich irgendeinen x-beliebigen Zeitungsartikel wie „Die Jugend von heute macht gar kein Austauschstudium mehr. Was für eine Schande!“ zum Anlass, doch noch aufzubrechen (Da ich ein rebellischer Mensch bin habe ich mir gesagt „Okay, dann gehe ich eben.“).

Als ich dann auch den Test fürs Auslandsjahr unbeschadet überstanden hatte und feststand, dass ich wirklich gehen würde, setzte ich mir zwei Ziele. Zum einen wollte ich noch einmal den Ort sehen, an dem ich aufgewachsen war. Wie groß war wohl der Unterschied zwischen meiner Erinnerung und der Realität und welchen Einfluss hatte dieser Ort auf mein Leben gehabt. Ein Jahr lang wollte ich mein Gedächtnis auffrischen, mir alles ansehen, alle Empfindungen zulassen und anschließend zurück nach Japan gehen. Mein zweites Vorhaben war herauszufinden, wie die Deutschen mein Land und mich selbst wahrnehmen und wie sie mich aufnehmen würden. Das wollte ich mit meinen eigenen Augen sehen und das Leben dort selbst erfahren.

Tut mir leid, jetzt habe ich doch ganz schön viel geschrieben. Im nächsten Beitrag schreibe ich weiter. Bis dann.

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