Auch in Japan gibt es Comicstrips: Kurze Bildergeschichten mit meist humoristischem Inhalt. Sie haben traditionell vier Bilder und heißen Yonkoma Manga, also „Vier-Bilder-Comics“.

In dieser Form greifen wir von nun an in unregelmäßigen Abständen Situationen aus unserem Alltag auf und beschäftigen uns mit interkulturellen Missverständnissen, Tücken oder auch Sprachdifferenzen .

Das Konzept ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber wir planen jeweils eine Version aus japanischer Sicht und eine aus deutscher zu erstellen. Bestenfalls gehen beide wie im aktuellen Beispiel direkt ineinander über und lassen sich auch als durchgehende Geschichte lesen. Wegen der Sprachbarriere und kultureller Unterschiede ist der Yonkoma auf japanisch für Deutsche etwas schwer verständlich. Daher gibt es neben der Übersetzung über den Bildern danach noch einen kleinen Erklärtext. Mal schauen ob es so funktioniert, wie wir es uns vorstellen. Ach ja: Leserichtung der Sprechblasen innerhalb der Panels ist selbstverständlich typisch japanisch von rechts nach links.


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Wortspielereien, bei denen der Befragte durch mehrfaches Aufsagen ähnlich klingender Worte zu einer falschen Antwort auf eine simple Frage gebracht werden soll, gibt es sowohl in Japan, als auch in Deutschland. Mit Nicht-Muttersprachlern funktionieren sie jedoch überhaupt nicht.

Im japanischen Beispiel muss das Opfer zehn Mal Pizza sagen, was auf japanisch mit stimmhaftem „s“ und etwas langgezogener ausgesprochen wird, als im Deutschen („Piezah“). Damit klingt es beinahe wie „Hiza“, das japanische Wort für Knie. Fragt man nun nach dem Ellenbogen, der auf japanisch „Hiji“ heißt, antworten die Meisten „Hiza“. Außer sie antworten in der falschen Sprache…

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