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milchn

Japanisches Notizbuch

Ein Meister der Roll…

… stand 2005 auf der Plastikverpackung eines Kuchens in einem Supermarkt in Tokyo. Auf deutsch!

Japaner lieben deutsch und englisch und setzen es auch ein. Eine japanische Freundin besitzt ein Notizbuch, dessen Cover folgender Text ziert: „Milchn. Gebäck bachen!“.

Viele Japaner finden solche Texte auf T-Shirts und anderen Dingen des täglichen Lebens wahnsinnig exotisch und irgendwie cool. Ist ja egal, was es heißt, Hauptsache es erhöht die eigene Außenwirkung.

Das mag man zunächst albern finden. Diese Einschätzung ändert sich jedoch schnell, wenn man all die schicken Tattoos mit chinesischen und japanischen Schriftzeichen da draußen lesen kann. Auf dem Nacken der Freundin eines Bekannten von mir steht Rindfleisch…


Der Reiz des Exotischen

Auch die Deutschen neigen also dazu, Exotisches ohne Sinn und Verstand in ihren Alltag zu integrieren. Und eigentlich ist das toll und auch extrem spannend. Denn Japan ist eine wohlhabende Industrienation und Deutschland in vielen Dingen extrem ähnlich. Trotzdem gibt es beim interkulturellen Zusammentreffen immer wieder Situationen, in denen unser gelerntes Verhalten uns nicht weiterhilft. Das ist mal peinlich, mal anstrengend, mal witzig und manchmal auch ärgerlich. Wir finden es jedoch vor allem erzählenswert.


Um was geht es hier also?

Dieser Blog richtet sich vor allem an Menschen, die über den eigen Tellerrand schauen wollen. Wir berichten hier in unregelmäßigen Abständen extrem subjektiv über unsere Erlebnisse und Eindrücke von der jeweils anderen Kultur. Haruka als in Deutschland lebende Japanerin, Andi als japanerfahrener Deutscher. Und da wir beide glühende Verehrer der japanischen Populär-Kultur sind, wird es auch immer wieder Beiträge zu Videospielen, Anime und Manga geben.

Wir hoffen sehr, dass das Anderen ähnlich viel Spaß macht wie uns und freuen uns über Wünsche, Anregungen und Kritik jeder Art.